Gewürzlexikon

Eine Übersicht

Die Welt der Kräuter und Gewürze ist ungemein vielfältig. Verbreitung und Einsatz der edlen Naturprodukte ist eng mit der kulinarischen Tradition einer Region und dem Vorkommen verknüpft. So ist der Kreuzkümmel zum Beispiel in der nordafrikanischen und indischen Küche allgegenwärtig, wogegen er in Europa, ob seines für unsere Gaumen ungewohnten Geschmacks, zumeist nur in der Crossover-Küche verwendet wird. Sehr viele andere Gewürze, vorneweg der Pfeffer, haben sich dagegen fast überall etabliert. Hier eine kleine Übersicht.

Anis gehört zu den ältesten Gewürzen der Welt. Heute ist Anis ein Synonym für vorweihnachtliche Gebäckspezialitäten. Doch auch in der Likörherstellung spielen die kleinen Körnchen eine wichtige Rolle.

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Einst wurde Basilikum als heiliges Kraut verehrt und nur bei religiösen Zeremonien verwendet, inzwischen ist Basilikum aus der mediterranen Küche nicht mehr wegzudenken.

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Bärlauch hat in den letzten Jahren eine wahre Renaissance erlebt und ist seither Frühlingsbote und Trend-Kraut. Bärlauch ist so beliebt, da er in Geschmack und Aroma an Knoblauch erinnert, aber nicht den typischen Mund- und Körpergeruch nach
sich zieht.

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Beifuß ist ein Unkraut, das nahezu überall wächst. Seit Jahrhunderten wird Beifuß eingesetzt, weil er böse Dämonen vertreiben soll. Beifuß wirkt ausgesprochen verdauungsfördernd.

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Die Wirkung, die in den kleinen unscheinbaren Bohnenkraut-Blättchen steckt, hat eine ungeheuere Bandbreite: Sie reicht von aphrodisierenden Wirkungen über Blähungslinderung bis zum natürlichen Antiblattlaus-Mittel.

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Mit der Entdeckung der neuen Welt brachte Columbus neben Paprika auch »AXI« (indianischer Name für Capsicum) mit nach Europa. Aus peruanischen Gräberfunden weiß man, dass Capsicum-Arten schon in der Prä-Inkazeit in der Diät der Indianer eine Rolle spielten.

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Curry ist eigentlich eine Erfindung der Engländer. Denn die wollten einst die Gewürzvielfalt Indiens nachahmen und kreierten so Curry-Mischungen. In Indien stellt fast jede Hausfrau ihre eigene Currymischung zusammen.

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Dill gehört heute zu den meist angebauten Gewürzen in Deutschland. Ursprünglich allerdings kommt Dill aus dem Orient. Erst der Anbau des würzigen Krautes in Klostergärten verhalf der anspruchslosen Pflanze zu seiner Popularität.

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Estragon gehört zu den bekannten "Herbes de Provences", der typisch französischen Kräutermischung mit dem besonderen Flair. Estragon ist ein aromatischer Begleiter für Saucen, doch am bekanntesten ist Estragon wegen seiner Verwendung als Gurkengewürz.

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Schon sehr früh scheint der Ingwer bei den Chinesen und Indern bekannt gewesen zu sein. Es war eines der ersten Gewürze, das den Mittelmeerraum erreichte, wahrscheinlich von den Phöniziern dorthin gebracht.

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Kardamom ist eines der am längsten bekannten Gewürze. In Indien galten die Samen lange vor Christi Geburt als kostbar. Über die Karawanen-Routen gelangte er nach Europa.

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Kerbel, der mancherorts auch einfach nur Küchenkraut genannt wird, bereichert mit seinem feinen Aroma vor allem die Frühlingsküche. So verfeinert Kerbel Salate und Saucen, aber auch zu Fisch und Fleisch passt Kerbel hervorragend.

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Knoblauch kommt aus Innerasien und gelangte über Vorderasien und Ägypten nach Europa. Schon im antiken Ägypten um 2.700 ˆ 2.500 v. Chr. versorgte der Pharao Cheops für den Bau seiner Pyramide die Arbeiter mit Knoblauch.

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Koriander gehört zu den ältesten Gewürzen, die von Menschen zum Verzehr verwendet werden. In ägyptischen Papyrusschriften (1.500 v. Chr.), Sanskritschriften, Bibeltexten werden bereits Koriandersamen erwähnt.

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Am Kreuzkümmel (= Kumin) scheiden sich ob seines Geschmacks bei uns oft die Geister. Für die einen riecht er nach Schweißfüßen, für die anderen hat er ein intensiv warmes, holziges Aroma ohne das man Chili & Co nicht kochen kann.

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Kümmel ist wahrscheinlich das älteste in Europa verwendete Gewürz. Verkohlte Kümmelfrüchte wurden in den Überresten jungsteinzeitlicher Pfahlbauten von Robenhausen gefunden, welche auf das dritte vorchristliche Jahrhundert datiert werden.

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Schon vor ca. 3.000 Jahren kannte man Kurkuma bereits in Indien und Indonesien. Der Name entstammte der arabischen Bezeichung »KURKUM«. Von Indien aus gelangte es frühzeitig durch die Araber über Handelswege in das Mittelmeergebiet.

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Die großen gefiederten Blätter des Liebstöckel-Strauches schenken Eintöpfen und Suppen die richtige Würze. Dabei ist weniger mehr. Denn Liebstöckel besitzt eine außerordentlich hohe Würzkraft.

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Der Lorbeerbaum galt schon in der Antike als heilig. Er war das Symbol für Ruhm und Weisheit und war dem Gotte Apoll geweiht. Das Orakel von Delphi, die Pythia, kaute Lorbeer, der sie in eine Art Betäubungszustand versetzte.

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Der würzige, süßlich-aromatisch duftende Majoran war schon in der Antike legendär. Heute gehört Majoran zu den beliebtesten Kräutern Europas. Majoran verfeinert Kartoffelgerichte, Suppen, Saucen und würzt Wurstspezialitäten.

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Die Muskatnuss war im Altertum den Griechen und Römern nicht bekannt. In China und Indien geht der Gebrauch bis in die vorchristliche Epoche zurück. 

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Bereits in der antiken chinesischen Literatur wurden die Gewürznelken erwähnt. Damit ihr Atem gut rieche, durften die chinesischen Staats-und Hofbeamten ihrem Kaiser nur mit ein paar Nelken im Mund gegen übertreten.

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Oregano ist der Inbegriff typisch italienischer Geschmacksmomente. Denn ob Pasta oder Pizza, Oregano - die wilde Form des Majoran - sollte auf keinen Fall fehlen. Dass Oregano für italienisches Flair steht, kommt nicht von ungefähr. Denn Oregano ist ein typisches Mittelmeergewächs.

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Die Heimat der Paprikapflanze dürfte Kolumbien sein. Mit dem Ende der zweiten Reise von Christoph Columbus kamen erste Sämlinge des »Pimiento de las Indias«, des indianischen Pfeffers, nach Spanien.

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Petersilie ist ein äußerst beliebtes Kraut, das Gemüse, Salate, Fleisch und Fisch verfeinert und auch als Deko für optische Akzente sorgt. Allerdings stecken in Petersilie zudem wertvolle Heilkräfte.

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Pfeffer ist eines der am längsten bekannten Gewürze. Etwa 3.000 Jahre alte Zeugnisse dafür finden sich in der altindischen Sanskritliteratur. Den Ursprung der Pfefferpflanze vermutet man im nördlichen Indien, in Assam.

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Von Piment erhielt man erst Kunde, als Columbus von seiner zweiten Reise aus der neuen Welt zurückkehrte. Während die ostasiatischen Gewürze seinerzeit mit Gold aufgewogen wurden, blieb Piment weitgehend unbedeutend.

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Rosmarin gehört zur mediterranen Küche unbedingt dazu. Vor allem Fleischspezialitäten und Gemüsepfannen bekommen durch Rosmarin eine besondere Note. Rosmarin ist ein Kraut, um das sich viele Legenden ranken.

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Safran hat schon in der Antike als Gewürz, Färbemittel und auch als Arznei eine Bedeutung gehabt. Zu Salomon’s Zeiten galt er bereits als königliches Gewürz und es wurde jeder Preis dafür bezahlt.

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Saltimbocca alla romana - also dünne Kalbsschnitzelchen - hätten ohne die typischen Salbeiblätter nicht Weltruhm erlangt. Die italienische und mediterrane Küche wäre ärmer. Doch Salbei wird auch seit Jahrtausenden als einzigartige Heilpflanze geschätzt.

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Die dunkelgrünen, äußerlich ganz und gar nicht spektakulären Schnittlauchhalme mit dem lauchartigen Geschmack sind äußerst anspruchslos. Sogar in Höhenlagen von bis zu 2.600 Metern ü.d.M. findet man noch Schnittlauch.

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Die kleinen Thymian-Blättchen verströmen einen intensiven Duft, der an Urlaub am Mittelmeer und lukullische Genüsse erinnert. Und je länger Thymian mitgekocht wird, desto intensiver wird sein Geschmack.

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Die Azteken in Mexico verwendeten bereits die Vanille, die sie »Tlilxochiztl« nannten, als Gewürz und Huldigungsgabe für ihre Kaiser. Sie würzten damit ihren Kakao.

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Bereits im alten Ägypten, vor etwa 2.500 Jahren, kannte man Wacholderbeeren. Bei den alten Germanen nahm man Reisig vom Wacholderbeerstrauch zum Verbrennen der Toten, da Wacholder bei ihnen heilig war.

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Zimt zählt zu den ältesten Gewürzen der Welt. Seit etwa 5.000 Jahren in China als KWEI, wie der Zimt (Cassia) dort genannt wurde, bekannt. Arabische und phönizische Kaufleute brachten die aromatische Rinde schon zur Zeit der Pharaonen nach Ägypten.

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